Es bleibt alles anders! ...und doch immer so gleich, schon mit 2018 Beiträgen. Sonstiges lest ihr bei frau rosemarie.


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Kunst, Aprilwetter, Karfreitag und eine Schraubenfabrik

Carsten meinte heute Mittag, nachdem er nichts gegessen hatte und Wiebke auch nur Thunfisch schnabulierte, dagegen Mutti richtig gut aß: “Was machen wir bei dem Schietwetter? Spazieren gehen geht ja nicht und Zuhause sitzen will ich auch nicht!” “Okay, guck ich halt mal, was das Museum Würth zu bieten hat!” Nach Schwäbisch Hall wollten wir nicht, die verrückten Tiere hatten wir schon gesehen. Also, auf nach Gaisbach. “Gibt’s da auch Kuchen?”, Wiebke fragt und guckt spitzbübisch um sich.

Losgefahren sind wir, da war es mal wieder trocken, die Sonne schien und wir hätten zu dem Zeitpunkt auch gut einfach nur über die Felder zum Hofcafé wandern können. Aber kaum saßen wir im Auto, waren 2 Kilometer gefahren, fing es schon wieder zu tröpfeln an. Rauf auf die Autobahn und rein in den Stau! Mist, wollen die alle dem Regen entfliehen? Wären wir doch lieber auf dem Sofa geblieben.

Blauer Himmel und plötzlich freie Fahrt bis zur Schraubenfabrik. Dort angekommen, schnell durch den Nieselregen rein ins Museum und bunte Bilder empfangen uns. Für mich ein bisschen zu bunt und expressionistisch. Die Ausstellung ist wie April – eine Wundertüte. Mal gefällt mir was und mal denke ich ein Kind hätte geschmiert. Carsten meinte mal wieder, das auch zu können. Aber die Faule Socke wird bestimmt wieder keinen Stift, geschweige denn einen Pinsel in die Hand nehmen. Wiebke dagegen hat, kaum war sie Zuhause, ein Bild gemalt und für nicht gut empfunden und gleich wieder zerstört…

Durch den Hagel, keiner der Junioren wollte einen Anorak anziehen, sind wir zum Auto gespurtet und richtig, richtig nass geworden. Heizung an und trocken werden. An weißen Feldern vorbei – im Winter hatten wir keinen Schnee und Karfreitag liegt alles voller Hagelkörner! Rechts taucht ein Regenbogen auf und links ist es stockeduster, so regnet es. Ganz in der Ferne ist der Himmel hellblau mit Schäfchenwolken, genau da, wo wir wohnen – wären wir doch zum Kaffee trinken am Bach entlang gelaufen!

Dreieinhundertvierunddrölfzig Tropfen hat es in Flein geregnet und die Erde war kaum nass. Da wo wir waren schwamm fast die Krume davon…

Aber schön war es doch!

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Gedankenkarussel

Internet reizt mich grad gar nicht, das Leben findet auch außerhalb statt. In mir drin brodelt und gärt es. Frühling, Neubeginn, Abstand und andere Wege gehen – mehr zu Fuß und viele alleine, nur mit mir. Ich liebe Menschen und werde versuchen Kontakte zu behalten, neue zu knüpfen und ganz ich zu bleiben. Ich habe einen Optimismus, der nicht schöner sein kann. Mir gelingt einfach alles scheinbar mühelos. In Gesprächen finde ich den richtigen Ton und kann helfen, Aufgaben zu lösen.

Nur möchte ich im Moment – wie sage ich es richtig? – Ich möchte mich niemanden aufdrängen und bin mir selbst genug!

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Macht der Gewohnheit

Dabei will ich gar nichts schreiben, bin mir grade selbst genug. Muss mich pflegen, denn die Allergietage vor dem Regen – der hoffentlich bald kommt – sind besonders heftig. Meine. Nase ist rot, ohne eine Clownskugel aufgesetzt zu haben, meine Augen und die Nase haben eine Wette abgeschlossen; wer am weitestes fließen lassen kann. Manchmal sprühe ich einen feinen Regen – Hatschi!

Ich mach mein Ding und versuche es g’scheit zu machen!

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© 2014 piri ulbrich | 1144 Tage Kuddelmuddel voller worte. | Mit schon 2018 Beiträgen. | Manchmal mischt sich hier Fiktion mit Wirklichkeit. | läuft unter WordPress | Theme: Bugis von Elmastudio

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