Müde bin ich geh zur Ruh…
… es war ein schöner Ausflug heute, erst Museum Würth und dann ins Anne Sophie Haus zum Mittagessen, in Künzelsau spazieren gehen, den Hoppel* besuchen, drei Herrschaften kutschieren und Spaß mit ihnen haben…
Es war schön, aber für mich auch schön anstrengend. Ich bin ja die Fahrerin, Ein- und Ausladerin, Unterhalterin nach verschiedenen Seiten – unsere Begleiterin ist eine tolle wunderbare Frau, sie versteht sich mit Carsten und Wiebke sehr gut, erzählt aber manchmal auch Dinge, die die Junioren nicht interessieren, so höre ich mit zwei Ohren in zwei Richtungen. Ja, ich habe es genossen, den Ausflug – doch jetzt bin ich müde und der Abend liegt noch vor uns.
Ein Museumsbesuch mit den Junioren ist anstrengend. Beide lieben Kunst und schauen genau hin – nur halt jeder woanders hin! Carsten wollte da ein Bild erklärt haben und mir eins erklären (wie er es sieht) und Wiebke wollte mir zeigen, dass der Maler was ganz lustiges gemalt hat – sie entdeckt Dinge auf Bildern, die nie jemand vorher gesehen hat. Unsere Freundin will mir ihre Eindrücke schildern und möchte von mir hören, wie ich über das eine oder andere Bild denke. Heute Abend werde ich meine Augen schließen und schauen, ob ich noch einige Bilder in Erinnerung habe – ich liebe die Ausstellungen vom Schraubenwürth!
Das Anne Sophie Haus gehört auch zum Imperium, man kann dort fürstlich speisen und behinderte Gäste sind dort gern gesehen. Als uns dann zum Nachtisch auch noch die Chefin (Carmen Würth) begrüßte, war Carsten hin und weg. Sie ist wow!
Eine dreiviertel Stunde konnten wir im Park unseren Verdauungsspaziergang machen und prompt hatte ich alle und alles (Rollstühle, Anoraks, Passagiere) ins Auto verstaut, begann es zu regnen – genau abgepasst. So sind wir, anfangs im Regen und später mit Regenbogen nach Hause gefahren und haben zum krönenden Abschluss den Hasen Hoppel besucht, der uns dann nur seinen bezaubernden Rücken gezeigt hat…
Eine Stunde habe ich die Junioren vor den PC gesetzt, um mal nicht vollgequatscht zu werden, jetzt lasse ich sie absteigen – vielleicht spielen wir noch ne Runde MenschÄrgereDichNicht und Uno – ich will sie müde machen, damit ich auch nicht zu spät ins Bett komme. – Komisch, um kurz vor sechs davon zu schreiben, dass ich ins Bett will…