
[audio:http://piri.podspot.de/files/was%20kannst%20du.mp3]
Was kannst du, was sollst du und was musst du sagen – und was hat sowieso keinen Sinn?
Was darf man überhaupt sagen?
Darf man immer und überall sein Leid klagen?
Gibt es einen Moment, in dem Worte auf fruchtbaren Boden fallen – oder spielt die Zeit gar keine Rolle? Irgendwie doch schon!
Darf man verzweifeln, oder soll man immer den Kopf hoch tragen?
Ist es legitim im Sommer zu weinen?
Wer hört zu?
Mag überhaupt noch jemand hören, wenn immer und immer wieder dasselbe erzählt wird – wenn es keine Lösung gibt und sich nichts ändert?
Wo ist die Sonne? Wo der Mond, die Sterne?
Wo ist die Hoffnung hin? Wer hat sie gestohlen?
Hier – blüht etwas! Eine blaue Blume!
Für einen geschützten Beitrag, den ich schreiben will, ist mein Kopf viel zu voll. Ich lese nur eure Blogs, für Kommentare bin ich nicht zu gebrauchen!
Ja, die Hoffnung versteckt sich manchmal… hinter den Wolken oder unter dem alten Laub! Aber wenn man sich aufmacht, kann man sie finden. Aber das ist das Schwere: Sich auf den Weg zu machen um ihn zu entdecken, den kleinen, schmalen Streifen am Horizont. LG von Rana
Rana hat kürzlich veröffentlicht..Wääääääääääääääääää 876
Liebe Petra,
an solchen Tagen stelle ich mir eine Blumenvase mit freundlichen Blumen auf den Boden, an eine Stelle wo mein Blick unweigerlich vorbeistreifen muss.
Hoffnung stirbt nicht so schnell. Nur zugedeckt ist sie manchmal. Dann ist es manchmal hilfreich wenn Freunde kommen und am Deckenzipfel zipfen, damit die Hoffnung wieder leben darf. :rose:
Du koenntest Vorleserin fuer die Blindenbibliothek werden. Es ist wieder mal sehr beruehrend dein Vortragen.
Du fragst was Sinn hat – Ich suche den Sinn weniger um mich herum. Ich fuehle mich selbst als der Sinn meines Lebens. Wenn mir etwas sinnlos erscheint dann fehlt mir das Verstaendnis dafuer. Dann stehe ich unbeholfen mit dem Hammer vor meinem zu langen Holzteil weil ich nicht weiss dass es auch Saegen gibt und Schraubendreher …
@isa und Piri
Liebe Isa, deine Worte haben eine sehr zentrierende Wirkung.
Sich selbst als Wertvoll zu schätzen und mitgestalten – anstatt sich gestalten zu lassen. Die Opferhaltung in die Tonne treten und sich selbst mehr lieben. Eine lohnende Arbeit.
Ja, liebe Piri, man darf weinen. Und man muss weinen, denn es ist fast, als ob vieles weggespühlt wird. Es befreit. Nur, wir haben es einfach verlernt, weil wir immer stark sein möchten. Und da gehört Weinen nicht dazu.
Man muss nicht immer viele Worte machen. Manchmal reicht es, wenn andere da sind. Auch, wenn sie still sind.
Liebe Grüße von der Gudrun
Gudrun hat kürzlich veröffentlicht..Es ist eben alles Ansichtssache.
Die blaue Blume finden eh nur Herzensmenschen, die nicht die Hosen gestrichen voll haben!!
Gruß von Sonja (ganz angerührt vom Hören)
Wildgans hat kürzlich veröffentlicht..Bloggerbauchnäbel
Letztlich hat alles einen Sinn, auch das scheinbar so sinnlose. Nur erschließt es sich uns nicht gleich. Ich versuche es ein bißchen wie Isa zu halten, nicht überall den Sinn zu suchen, sondern mich selber als meinen Sinn zu begreifen. Was nicht heißt, das ich nicht auch Sinnvolles tun möchte.
Klar darf man im Sommer weinen. Was raus muß fragt nicht nach der Jahreszeit.
Allerdings muß ich auch Mia recht geben… raus aus der Opferhaltung und selber sein Leben gestalten. Mit allem Sinn und Unsinn aber mit allen Sinnen.
Wobei ich nicht behaupten möchte, das Du Dich hinter einer Opferhaltung versteckst. Mit der geht oft einher, das wir keine Verantwortung für uns selbst übernehmen. Nur kann uns die keiner abnehmen. Zuhören, eine Schulter anbieten, das können wir für andere tun,aber ihr Leben leben eben nicht. Wäre ja auch grauenvoll.
Frau Momo hat kürzlich veröffentlicht..Braune Ökos