Danke und Schade

Donnerstag, 11. März 2010 um 10:06 Uhr

Danke dafür, dass sich so viele bereit erklärt haben, mich beim Möbelkauf zu unterstützen.
Schade deswegen, weil ich leider keine, dieser Hilfen, in Anspruch nehmen kann.

So werde ich wohl darauf hoffen, dass mein mich liebender Ehemann ein Einsehen hat und mit mir zum Möbelhaus fährt, um mir dort tatkräftig beim Aussuchen der Regale, Schubladen und Schränke Beistand zu leisten.

Schnickschnack kann ich selber gut kaufen. An Dekorationsideen mangelt es mir auch nicht. Lediglich die einfachen Schränke und Unterbringungsmöglichkeiten der Papiere, Bücher, der Nähmaschine, Schneidemaschine und anderem Werkzeug, die machen mir Kopfzerbrechen.

Vom Sand im Getriebe

Donnerstag, 11. März 2010 um 07:50 Uhr

… und knirschenden Schienen habe ich geträumt. Von Steinen, die zermahlen werden und quietschenden Reifen auf Schotterstraßen. Von Rosen in der Sahara und Sandstürmen auf dem Mars.

Aufgewacht bin ich mit dem Gefühl, Sand im Mund zu haben. Mit der Zunge stochernd holte ich mir einen vermeintlichen Kiesel aus dem Mund und musste feststellen, dass dies ein Stück vom Backenzahn war. — Jetzt bin ich gezwungen, mir in Ortsnähe einen Zahnarzt zu suchen. Zum Glück tut nichts weh!


Nachtrag um 9:35: Alles paletti! Ich war schon beim Zahnarzt und darf nächste Woche (weil’s so schön war) noch mal hin.

Kalt

Mittwoch, 10. März 2010 um 12:24 Uhr

Es ist kalt, draußen ist es kalt. Im Haus ist es auch nicht besonders war und Unterhaltungen außerhalb geschlossener Räume finden kaum noch statt. Mal ehrlich, mir reichts! Auch wenn ich mich wiederhole, es ist immer noch Winter! Es war vorgestern kalt es war gestern kalt, morgen wird es kalt sein …

Wie wird der Sommer? Kriegen wir da die große Hitzewelle?


Brot
Butter
Joghurt
Zucker
Äpfel
Bananen
sonstiges Obst
Kaffee

… habe ich was vergessen?

Aufruf

Dienstag, 9. März 2010 um 12:06 Uhr

Mein Zimmerchen braucht Stauraum. Nur weiß ich nicht, oder will es nicht wissen, wie ich es einrichten kann.

Wer mag mit mir zum schwedischen Möbelhaus gehen und mein Zimmer (für mich allein) mit einrichten?

Meine Schwestern könnten das beide sehr gut — nur wohnen sie so weit weg von hier!

Erledigtes und Unerledigtes

Dienstag, 9. März 2010 um 09:48 Uhr

erledigt

Bericht geschrieben :daumen:
Hemden gebügelt :cwy:
Müll raus gebracht :lol: (hat Mams gemacht)
Spülmaschine eingeräumt :unsure:
Teppich gesaugt
Betten gemacht

unerledigt
Küche aufgeräumt :aa:
Gedicht geschrieben
Spülmaschine ausgeräumt
eingekauft
Sonne genossen
spazieren gegangen :yahoo:


Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich stinkefaul bin. Dann setze ich mich hin und lese ein g’scheites Buch. Zum Beispiel dieses: Sprache oder Was den Mensch zum Menschen macht Das ist zwar ein Jugendbuch, aber dennoch sehr lesenswert, da sehr verständlich geschrieben. — Ob ich das Buch und eine warme Kuscheldecke mit auf die Terrasse nehme und darin schmökere?

Weltfrauentag

Montag, 8. März 2010 um 17:57 Uhr

Eigentlich wollte ich dazu gar nichts schreiben. Finde ich doch, dass der Weltfrauentag immer mehr verkommt zum Spektakel der etablierten Frauen.

Ich sehe es so wie Alice Schwarzer:

Alice Schwarzer empfindet Weltfrauentag als “reinsten Hohn” für Feministinnen

Am 8. März ist zwar Weltfrauentag, aber ausgerechnet die Feministin Alice Schwarzer würde diesen Tag am liebsten komplett abschaffen, denn sie empfindet diese Erfindung des Sozialismus als “reinsten Hohn” für die feministische Frau.

In einem Beitrag in der “Frankfurter Rundschau” erklärt sie die geschichtliche Hintergründe, die zur Einführung des Frauentags führten und fordert die Abschaffung dieses gönnerhaften Tages. Stattdessen solle man aus “dem einen Frauentag im Jahr 365 Tage für Menschen, Frauen wie Männer”, machen.

Sie begründet ihre Forderung nach Abschaffung des Frauentags damit, dass man lediglich den Muttertag der Sozialisten übernommen habe und dabei den historischen Kontext völlig außer Acht gelassen habe. Man würde den Tag heute nach wie vor unter völlig falschen Vorzeichen begehen, so Schwarzer.

Wir brauchen keinen einzigen Tag, wir brauchen Menschentag 365 Tage im Jahr. Männertage, Frauentage, Mädchentage und im Moment ganz besonders Jungentage. Solidarisiert euch mit den Menschen und nicht mit irgendeinem Geschlecht, das wäre für mich schon wieder Diskriminisierung.

Darf ich Ihnen helfen

Montag, 8. März 2010 um 12:03 Uhr

Diesen Satz habe ich heute xmal gesagt und so manches mal habe ich mit der Kundin auch tatsächlich etwas Schönes gefunden; oder durfte zeigen wo z. B. Quinoa steht.

Aber in dieser einen Kundin habe ich mich selber wieder erkannt. Sie wollte etwas besonderes kaufen, etwas nettes, schönes und außergewöhnliches. Was, wusste sie nicht! Hauptsache, es war einzigartig. Einen Anhaltspunkt hatte ich nicht. Ich wusste auch nicht, wie viel Geld sie ausgeben wollte. Lediglich, dass es ein Geschenk für ihre Freundin wird.

Es entspann sich folgender Dialog:
“Mag ihre Freundin gerne Schmuck?” – Ich selber mag sehr gerne Schmuck und so ist es naheliegend, dass ich das als erstes frage.
“Nein, daraus macht sie sich nicht viel! Sie ist eher der burschikose Typ!”
“Mhhm, kocht sie gerne? Wir haben roten Quiona, der ist vielseitig zu verwenden und macht auf dem Teller einiges her.”
“Nein, das ist zu profan. Es dürfte ruhig ein bisschen mehr kosten.”

Darf ich Ihnen vielleicht ein Teesortiment zusammenstellen?”
“Ich glaube meine Freundin trinkt lieber Kaffee.”
“Kaffee haben wir auch da. Biologischer Anbau und fair gehandelt.”
“Ich nehme ein Pfund Kaffee für mich mit.”
Bitte, gern.”
“Aber für meine Freundin haben wir immer noch nichts.”
Sie guckt hoch und sieht die Taschen im oberen Regal. “Eine Tasche, das wäre es doch! Könnten Sie mir die grüne mal runter holen?”
“Selbstverständlich.” Die Kundin schaut sich die Tasche an, dreht und wendet sie und meint, das wäre nun doch wohl nicht das richtige.
“Die rote da, die will ich auch mal sehen.” Ich zeige ihr die rote Tasche und sie guckt auf den Preis und meint: “Ach das ist nichts für meine Freundin.” Sie stellt die Tasche auf den Tisch und ich nehme diese und will sie zurück ins Fach stellen. Da fasst sie mich an den Arm und sagt. “Für meine Freundin ist die Tasche nichts, aber ich nehme sie trotzdem, denn mir gefällt sie sehr!”
“Gerne!”

“Was schenke ich bloß meiner Freundin? Haben Sie denn keine Idee?” Ich probiere es ein weiteres Mal und zeige ihr Klangschalen.
“Ja, ich glaube das ist es. Warum sind wir da nicht gleich drauf gekommen? Allerdings hätte ich statt des Holzklöppels einen mit Filz bezogenen …”
“Den Klöppel tausche ich Ihnen gerne aus!”

Die Kundin hat viel Geld dagelassen …