Meine Hausärztin würde mich zwar noch eine Woche krank schreiben (wenn ich denn krank geschrieben werden könnte), aber ich fühle mich um Klassen besser, als noch vor einer Woche. Kaum noch Husten und der eiserne Ring um die Brust hat erhebliche Lücken — ich kann atmen, ohne zu schnaufen! Herrlich!
Es ist so viel passiert in der Zeit, in der ich flach gelegen bin. Es gibt einiges nachzuholen. Die Blogperlen waren in der Schweiz bei Maria und ich habe den Beitrag noch immer nicht verlinkt, dabei ist er lesenswert. … und dann habe ich die falsche Adresse weitergegeben, nicht die von Hella, sondern die von Martina (die leider keinen eigenen Blog hat). Sobald sie einen Beitrag geschrieben hat, werde ich diesen hier veröffentlichen. Aber vielleicht hat sie ja schon und ich weiß es nicht, weil ich noch gar nicht in mein überquellendes Postfach geguckt habe.
Im Postfach sind einige Grußkarten, so nach und nach werde ich diese abrufen, aber bedanken möchte ich mich jetzt schon bei den Schreiberinnen. Es tut so gut, wenn jemand an mich denkt. Das Buch von tonari habe ich noch nicht zu Ende gelesen, denn meine Konzentration ist im Keller. Schlafen war meine Hauptpriorität …
… und für morgen bin ich froh, dass meine Putzperle kommt und hier mal wieder ein ganz klein wenig für Sauberkeit sorgt! Jetzt beginne ich in anderen Blogs zu lesen und dann mache ich ein paar Entwürfe für ein Logo und danach lege ich mich noch mal ‘ne Runde aufs Ohr. Euch euch allen wünsche ich einen wunderschönen Tag und meiner Nichte einen herrlichen Geburtstag!
… war ich nach langer Zeit endlich mal wieder draußen vor der Tür. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie gut mir das tat. Gesund bin ich noch lange nicht, aber ich bin sehr zufrieden mit mir und äußerst zufrieden mit meinen Mitmenschen, besonders mit den Junioren. Sie haben es mir leicht gemacht, krank zu sein und waren sehr rücksichtsvoll. Bis auf einige Male, an denen der Zivi da war, haben wir die Ferien alleine gemeistert. Ein kleines Gespräch unter Geschwistern, das ich unabsichtlich belauscht habe, möchte ich euch nicht vorenthalten:
W: “Du Carsten, die Mama ist krank, gell?”
C: “Ja, wir müssen uns alleine beschäftigen und ganz lieb sein:”
W: “Sind wird doch, oder?”
C: “Klar!”
W: “Das ist gar nicht toll, wenn die Mama hustet und keine Luft ablassen kann. Das ist ganz schön laut!”
C: “Aber wenn sie schläft, dann ist es ruhig und wir können Blödsinn machen …”
Da bin ich ganz leise vom Klo zurück ins Wohnzimmer geschlichen, habe meine Hände nur mit feuchten Tüchern abgerieben und nicht gespült, damit die beiden Halunken in den Glauben blieben, dass ich ja schlafe …
Noch was Schönes: Ich hatte gar kein Buch bestellt und doch habe ich eins gekriegt. Die Überraschung ist dir gut gelungen, liebe Tonari – Dankeschön!
Die Blogperlen sind wahrscheinlich schon wieder auf dem Weg nach Deutschland und ich habe den Beitrag von Maria nicht verlinkt! Ich tue es hiermit und lege ihn euch ans Herz. Es ist schön zu lesen! Guckt mal bei der Schneiderin.
Ich lege mich wieder ins Bett und lese, schmökere und werde gesund!
Es war schön bei meiner Schwester und meine Befürchtungen habe ich einfach unter den Tisch fallen lassen.
Wenn ich das auch mit meinen Lungenproblemen machen könnte, dann ginge es mir entschieden besser. So wie der Eiserne Heinrich im Märchen: Froschkönig komme ich mir vor. Dieses eiserne Band schnürt mir die Luft ab.
Mal sehen, wie viel Zeit und Muße ich habe, mein Weblog zu führen. Haushalten mit meinen Resourcen ist angesagt, ich will Weihnachten nicht im Krankenhaus liegen. Besser wäre es gewesen, nicht den starken Max zu markieren und meiner (Ursprungs)Familie zeigen, dass ich nicht so kann, wie ich gerne möchte …
Egal, jetzt wird halt alles ganz langsam gemacht und was liegen bleibt, bleibt eben liegen …
Klagen will ich nicht und jammern mag ich auch nicht. CFS hat wieder mächtig zugeschlagen. Allein der Backmarathon hätte schon ausgereicht mich Schachmatt zu setzen, aber ich hatte mich verpflichtet am Freitag für die Beschützende Werkstatt auf dem Weihnachtsmarkt im Stand zu stehen. Das hat mir dann den Rest gegeben. Es war sehr windig und ziemlich kalt. Eben nachgelesen; ich werde wohl nicht klug. Vor einem Jahr habe ich das hier geschrieben.
Eigentlich hatte ich gedacht, ich wäre fitt genug; ja Pustekuchen. — Jetzt ist Bettzeit angesagt und noch nicht einmal ein gutes Buch oder die wundervolle Überraschung von Gise kann mich locken, irgendwas zu lesen. Ruhe und Ausruhen heißt die Devise.
Dienstag ist’s und mein Lungenarzt gibt mir bestimmt Entwarnung — hoffentlich. Hoffnung habe ich immer, die lasse ich mir nicht nehmen und die Lungenentzündung ist hoffentlich auch abgeklungen. Es reicht auch so mit dem Emphysem und das Sauerstoffgerät steht immer noch zur Debatte. Ich will das nicht. Ich will es schon deswegen nicht, weil dann hier noch ein Teil mehr herumstehen würde … Ich mag nicht, wenn Wohnungen wie Krankenzimmer aussehen. Deswegen haben wir auch keinen Lifter und solange ich Wiebke noch heben und tragen kann, kommt mir auch so ein Ding nicht ins Haus. Zum Glück sind beide relativ leicht. Carsten mit seinen 13kg ist ein Fliegengewicht und Wiebke mit ihren 26kg auch noch gut zu händeln.
Da unsere Junioren gut Rolli fahren können und im Haus sowieso die meiste Zeit krabbelnd unterwegs sind, brauchen wir sie nicht oft tragen. Ihre Zimmer sind so eingerichtet, dass das was sie erreichen sollen/müssen in erreichbarer Nähe ist. Sogar ins Bett können sie alleine — es ist so tief, dass sie hineinkrabbeln können.
An den Türendrückern hängen Stricke damit sie die Zimmer wechseln können, viele Lichtschalter lassen sich durch Fernbedienung betätigen. Nur an den Kühlschrank kommt Wiebke nur dran, wenn sie im Rollstuhl sitzt. Carsten hat diesbezüglich überhaupt keine Ambitionen — er braucht keinen Kühlschrank.
… aber warum die Überschrift, dass Montag vorbei ist? Keine Ahnung, irgendeine Überschrift brauchen wir doch. Ach so, es ging um Gerätschaften und Krankheiten. Ich merke grade, dass mir mein morgendlicher Lauf durch die Weinberge sehr abgeht; aber bevor ich nicht das Okay vom Lungendoc habe, werde ich nicht rennen.
Stattdessen lasse ich Winterschlappen aufziehen und danach werde ich bummeln gehen. Mal gucken, was ich meinen Lieben zu Weihnachten antun kann …
… aber ganz was andres, ich mag diese Stimme, die auch als boirische Norah Jones bezeichnet wird. Claudia Koreck Klickt mal auch auf die Refferenztitel in der Leiste, wenn das Lied zuende ist. Da gibt s noch viele schöne Lieder zu hören.
uuups, drei Lieder hintereinander — nein, das wird hier kein Liederblog. Mir ist grad so nach Musik, ich muss spüren, dass ich wieder anfange zu leben, muss hören, muss selber singen — obwohl das noch gar nicht geht. Am liebsten würde ich sogar tanzen, aber ‘das lass mal lieber’, denn dabei würde ich ziemlich schnell merken, dass meine Kraft noch sehr weit weg ist …
Danke, herzlichen Dank möchte ich euch allen für die Genesungswünsche sagen. Es ist nicht meine erste Lungenentzündung und obwohl ich weiß, wie ich mich verhalten soll, wirft sie mich aus der Bahn. Es raschelt und rasselt im Gebälk, dass es eine wahre Pracht ist. Fieber habe ich keins und außer, dass ich schrecklich schnaufe und sehr schnell müde werde, bin ich fitt, wie ein ausgelatschter Turnschuh nach einem Marathonlauf in den Schweizer Bergen.
Apropos Schweiz: So langsam mache ich mir Sorgen ob der Blogperlen. Sind sie angekommen, sind sie vielleicht unterwegs verloren gegangen oder was ist mit den Schätzchen passiert? Martha startet, so weiß ich es von ihr, am 12. November eine größere Reise und wenn bis dahin nicht die Perlen weitergeschickt sind, stockt das ganze Projekt. Hoffentlich klärt sich alles auf!