erledigt
Bericht geschrieben 
Hemden gebügelt 
Müll raus gebracht
(hat Mams gemacht)
Spülmaschine eingeräumt 
Teppich gesaugt
Betten gemacht
unerledigt
Küche aufgeräumt
Gedicht geschrieben
Spülmaschine ausgeräumt
eingekauft
Sonne genossen
spazieren gegangen
Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich stinkefaul bin. Dann setze ich mich hin und lese ein g’scheites Buch. Zum Beispiel dieses:
Sprache oder Was den Mensch zum Menschen macht Das ist zwar ein Jugendbuch, aber dennoch sehr lesenswert, da sehr verständlich geschrieben. — Ob ich das Buch und eine warme Kuscheldecke mit auf die Terrasse nehme und darin schmökere?
Diese wunderbare Ausstellung von August Macke in Freiburg hat uns alle beflügelt. Ich kannte schon einige Bilder von dem großen Expressionisten und wusste auch, dass mein Vater ein großer Verehrer dessen Bilder war; doch so private Eindrücke haben mich dann doch überrascht. Zum Großteil werden Bilder aus seiner engeren Familie gezeigt. Seine Frau Elisabeth ist ein herrliches Modell. In immer wieder anderen Posen stand sie ihm zur Verfügung. Wiebke haben allerdings besonders die Babybilder seiner beiden Söhne am Meisten beeindruckt. Wenn sie nicht in meiner Nähe war, wusste ich wo ich sie finde — bei Walter, dem Erstgeborenen von Macke. Es ist aber auch ein anrührendes Bild — der Knabe, keine drei Tage alt wird bildlich festgehalten, dass die Urmutter das Kindlein auch sehen kann. (Leider habe ich im www. dieses Bild nicht gefunden.) Lediglich auf einer Postkarte ist es abgebildet.
Dafür zeige ich euch ein anderes Bild von Elisabeth und ihrem Sohn. Möglicherweise hat mein Töchting dieses bald in ihrem Zimmer hängen. Nicht als Original, denn das ist sicherlich unverkäuflich und wenn ja, könnte ich den Preis wahrscheinlich nicht bezahlen.
Während ich so durch die Ausstellung ging, ist mir ein Lichtlein aufgegangen. Ich sah in vielen Bildern, die Bilder meines Vaters wieder und erinnerte mich an ein Bild, dass jahrelang im oberen Treppenhaus meines Elternhauses hing; zwei blaue Frauen im Park — ein Bild von August Macke. Vati, der du im Himmel bist, du hast dich gut inspirieren lassen!
Carsten hat durch seinen Sachverstand — wir haben im Auto über die Zeit des Malers und dessen Tod im ersten Weltkrieg gesprochen — die anderen Museumsbesucher verblüfft. Auch er stand andächtig vor einigen Bildern und quetschte entweder mich oder MamS aus, um mehr zu erfahren.
Schön war auch, dass niemand Hilfe schrie, wenn die Rollstühle ein bisschen näher an die Bilder kamen. Die Junioren sind es gewohnt und passen gut auf, manchmal besser, als andere Besucher. Da wollte eine Dame ein Bild berühren, das hat Wiebke gesehen und mein Töchting guckte ganz vorwurfsvoll und rief nach mir. Ihr hättet die Frau sehen müssen …
Und nun auf der nächsten Seite eine kleine Einführung zu August Macke – ganz privat
Frauen die nichts fordern,
werden beim Wort genommen -
sie bekommen nichts.
Simone de Beauvoir
Ganz trivial betrachtet, habe ich mir mein Wochenende eingefordert. Nicht, dass ich es nicht bekommen hätte – aber wenn ich nichts gesagt hätte, wäre ich nicht dort gewesen. Was sagt mir das? Na, recht einfach! Ich muss meine Wünsche äußern, denn riechen kann niemand, dass ich etwas möchte. Im Ernstfall wäre es so, dass ich, wenn ich nichts gesagt hätte, wochenlang stinkig gewesen wäre und ganz lange der verpassten Gelegenheit nachgetrauert hätte!
…zuviel hätte und wäre? Hypothetik?
Morgen erzähle ich wie es war!
hier hin und haben sicherlich viel Vergnügen!
Lasst euch nicht von den Masken täuschen, spätestens am Mittwoch werden sie abgenommen. Hoffentlich! Manche werden auch nur ausgetauscht, dann narren sie weiter. Die, die etwas verbergen wollen. Die, die Angst haben, ihr wahres Gesicht zu zeigen. Die, die nicht möchten, dass irgendjemand bemerkt, wie es in ihnen aussieht. Masken verstecken Schwächen, verbergen eine ganze Menge und machen so viel her.
Es gibt Masken zu Repräsentationszwecken, Spott- und Schutzmasken. Masken werden im Theater und auf Gesellschaften getragen. Es gibt Schandmasken, aber auch Masken für die Arbeit, im Sport oder in der Medizin, Totenmasken, Hexenmasken…
Manch einer hat vordergründig keine Maske auf und trägt doch nicht sein wahres Gesicht. Alaaf, Helau bis zum Aschermittwoch!
Schlafen kann ich gut und viel –an meine Träume kann ich mich aber trotzdem selten erinnern. Umso schöner war es, diesen Traum träumen zu dürfen:
Bücher fliegen durch die Luft, immer mehr und ganz verschiedene. Bilderbücher, Bildbände, Lexika, Lyrikbändchen, Romane, Krimis, Glaubensbücher, etc. pp. Der ganze Himmel ist voller flatternder Bücher. Bunt sieht es aus. Ich empfinde es nicht als bedrohlich. Neugierig bin ich aber trotzdem. Wo kommen die ganzen Bücher her?
Plötzlich stehe ich in einer riesengroßen Bibliothek. Dort herrscht ein Geschwirr an Papier; ständig kommen neue Bücher an und nisten sich ins Regal ein und genauso oft schweben andere Bücher zum Dach hinaus — einfach so. Überall rennen aber auch Menschen herum und schreien wie wild durcheinander.
Was macht ihr da? Das muss ich genauer wissen! Wir nennen alle Buchtitel der Welt, du darfst gerne mitmachen! Was hat das für einen Sinn? Wenn wir keine Buchtitel mehr aufsagen können, dann geht die Welt unter. Es dürfen aber keine Titel doppelt genannt werden. Okay, ich bin dabei!
Trotzdem habe ich keine Angst, dass die Welt unter geht — so schnell jedenfalls nicht — denn es gibt Unmengen von Büchern und wenige, die wissen, dass durch Nennen der Titel die Welt unter geht …
Ein Grund für meine Nichtpräsenz bei euch seht ihr hier. Ich habe mich noch einmal daran getraut einen Ring zu schmieden. Dieses Prachtstück zu werken hat mir enormen Spaß gemacht, doch als ständiges Hobby wäre mir das dann doch zu teuer. Der Silberring mit Gold und Turmalin ist
mein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk ein Geschenk an meinen Mann* und darauf bin ich wirklich sehr stolz!
*So, jetzt kann ich es ja sagen. MamS hat den Ring in echt gesehen und er gefällt ihm sehr. Es ist also ein Männerring! Schade ist bloß, dass mir der Ring ein wenig zu klein für seine Finger geraten ist — obwohl ich Maß genommen habe — also habe ich das gute Stück zum Dorf-Juwelier gebracht, zum Weiten; denn das kann ich leider Zuhause nicht machen!