Sehen wir uns im Spiegel an und betrachten uns gründlich. Was sehen wir wirklich? Uns? Oder denjenigen, der wir sein wollen?
Wunderbare Fotoreihe von Tom Hussey: Novartis “Reflections” Campaign
Sehen wir uns im Spiegel an und betrachten uns gründlich. Was sehen wir wirklich? Uns? Oder denjenigen, der wir sein wollen?
Wunderbare Fotoreihe von Tom Hussey: Novartis “Reflections” Campaign
Ich sah des Sommers letzte Rose stehn,
Sie war, als ob sie bluten könne, rot;
Da sprach ich schaudernd im Vorübergehn:
So weit im Leben ist zu nah am Tod!
Es regte sich kein Hauch am heißen Tag,
Nur leise strich ein weißer Schmetterling;
Doch ob auch kaum die Luft sein Flügelschlag
Bewegte, sie empfand es und verging.
Datenbankfehler beim Server — es fehlen Beiträge! Ganz schön blöd! Es fehlen nicht nur Artikel, es fehlen auch Kommentare. Nee, das ist gar nicht schön! Mal gucken, ob ich die zusammenschustern kann.
Schade, die Kommentare sind leider futsch!

Ganz automatisch habe ich angefangen zu lächeln — ja, ich musste sogar lachen als ich die Wand entdeckte! Und das, obwohl der Sportorthopäde heute morgen gesagt hat, dass er mit meinem Sprunggelenk ganz und gar nicht zufrieden ist.
Es hat immer noch einen Entzündungsherd, ist noch sehr dick und noch immer nicht voll belastbar. Radfahren dürfte ich. Ich mag aber ums Verrecken nicht Radfahren. Viel lieber würde ich sprinten, oder wenigstens walkend durch die Weinberge schleichen.
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Es weht ein kalter Wind, die Blätter fallen, es regnet und es ist noch nicht einmal September. Meine Güte; was ist das für ein Sommer?
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Alle Zeit ist ein Roman, den ich vor langer, langer Zeit mal von einen sehr netten Bloggerin (Tonari) ganz einfach so, geschenkt bekommen habe. Alle Zeit ist aber auch ein Roman, der nachdenklich macht – solche Geschichten mit Tiefgang lese ich gerne. Kathrin Gerlof erzählt von 4 Frauen (oder sind es fünf?), die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Erzählt von Tod, vom Sterben, vom Neuanfang, Demenz und erzählt eine Liebesgeschichte im Altersheim.
Ein rätselhafter, verwirrend schön-trauriger Roman, in dem Krieg, Überlebensstrategien, ein Mädchen mit bunten Haaren, Russenhuren, ein Café im Park und ein Hotelzimmer am anderen Ende, eine Rolle spielen. Ein berührender Roman, den ich gerne gelesen habe und den ich auch schon weiter verschenkt habe!
Inhalt: “Also bitte, es kann gut möglich sein, dass Klara lebt. Dann hätte ich wenigstens eine Großmutter.”
Als Juli und Klara einander im winterlichen Park begegnen, ahnen sie nicht, wie ihrer beider Leben verwoben sind. Die eine ist blutjung, hochschwanger und mutter-seelenallein. Die andere, alt und gebrechlich, verliert mehr und mehr den Bezug zur Welt und weiß, fürs Erinnern bleibt nicht mehr viel Zeit. Warum nur fühlt Juli sich der alten Frau so nah? Spürt sie, was Klara und das Kind in ihrem Leib verbindet? Alle Zeit erzählt, wie ein tragisches Ereignis die ohnehin lose verknüpften Familienbande endgültig kappen konnte und weshalb das Baby und die vergessliche Frau mehr als drei Generationen trennen. Eine berührende Geschichte über das Altwerden, das Neugeborensein und eine Liebe am Ende des Lebens.
Gisela Preuschoff