Du musst

Du musst für dich sorgen
sagen die einen.

Du musst für deine Kinder stark sein
sagen andere.

Du musst weitergehen, es muss weitergehen
sagen wieder welche.

Du musst mal wieder lachen
sagen die nächsten.

Du musst ein Hobby haben und es auch pflegen
meinen liebe Mitmenschen.

Du musst mehr trinken und dich gesund ernähren
sagt mein Arzt.

Du müsstest ein bisschen mehr Zeit in Kultur investieren
wirft mir die Bibliothekarin vor.

Du musst dich um einen Freundeskreis bemühen
sagen gute Bekannte.

Aber, was ich will und was ich kann
das sagt mir niemand..

© Petra Ulbrich

mir fehlen die Worte

…fühle mich nicht in der Lage, meine Lage aufzuzeigen…


Und dann gab es auf mein Blog einen Hackerangriff (hat aber nichts mit meiner Sprachlosigkeit zu tun – ist eher eine ganz andere Baustelle) und so musste der Hoster vorsorglich die Domain sperren – ich hoffe, es funktioniert nun alles wieder – und das auf längere Zeit!

Gipswechsel der vierte und hoffentlich letzte

Oh je, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel streiken, dann sollte man tunlichst Zuhause bleiben. Ging aber nicht. Wiebke sollte einen neuen Gips bekommen – den letzten vor der Orthese!

Wir waren pünktlich. Auf die Minute genau! Genutzt hat es uns nichts, denn gewartet haben wir für die anderen mit.

In der Ambulanz der Orthopädischen Uniklinik Heidelberg braucht man Geduld – viel Geduld, das wussten wir. Carsten und Wiebke sind erprobte ‘Warter’ und sind selten quengelig. Meine Freundin, die mitgekommen war ist auch Schlierbach-erfahren und kennt die langen Wartezeiten. Dass es aber so lange dauern würde – um 9:00 sind wir losgefahren und um kurz nach 16:00 waren wir endlich wieder daheim! – das hatten wir nicht gedacht. Alles nur für Gipswechsel und einmal Fuß röntgen…

Jetzt ist es abzusehen, wann Wiebke endlich wieder baden kann. In drei Wochen!


“Wie geht es dir?” Ich werde es desöfteren gefragt und antworte meistens, dass ich es selber nicht weiß. Eins weiß ich jedoch ganz genau – ich halte mich aus und ich hoffe, andere auch!

Ruhe

Ich bin unruhig, ich will Veränderung, will endlich umziehen und habe so eine Angst davor. Ich weiß nicht, wie ich das packen soll? Wir haben ja noch nicht einmal eine Wohnung, bin noch nie alleine umgezogen. Hier ist aber alles so groß, so weit voneinander weg, viel zu kalt und unnahbar …

Ich möchte so gerne ein Zimmer für mich, kein Eheschlafzimmer mehr, in dem ich friere. Mir fehlen helfende Hände und ein ideensprühender Kopf, jemand, der mit mir das Zimmer einrichtet.

Ich möchte eine gute Mutter sein, die gut für sich sorgt – denn nur so, kann ich für die Junioren sorgen. Möchte mich ihnen gegenüber durchsetzen und behaupten können und sie öfter in Frieden ziehen lassen.

Kuddelmuddelgedanken

Muttertag

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Andere Mütter bekommen Blumen und Pralinen – ich kriege Kochlöffelfiguren! Und, wisst ihr was? Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Kinder…

Carsten hat erzählt, dass er die Kreise selber ausgeschnitten hat. Er, der nie bastelt, hat freiwillig eine Schere in die Hand genommen und schneidet Moosgummikreise aus. Fantastisch!

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