Blogrunden

Entschuldigt bitte, dass ich so still bin – ich dreh keine Runden, keine Blogrunden. Manchmal lese ich, ja, aber dann lasse ich die Kommentare lieber in meinem Kopf verschwinden. Sie sind zu banal und allgemein…

Bei den Momos habe ich über den Kirchentag gelesen und mich gefreut, dass er so harmonisch und schön war. Ich bin gespannt, was auf die beiden netten Hamburger jetzt zukommt. Noch weiter nördlich bei Rana habe ich gesehen, dass sie Koffer packt – wohin geht die Reise? In Berlin blüht es und dort wird philosophiert, in Mecklenburg Vorpommern wird die Mühle gerichtet und die Touren zu den Zoos gehen wieder los. Im Süden Deutschlands kann ich sehen und mir Anregungen holen, wie eine Frau ihr Alter so nimmt, wie es kommt und dabei superschick aussieht. In München ist auch endlich Frühling. Am Rhein wird, wie immer fleißig fotografiert. In Leipzig wird fleißig geschafft, manche Blogs sind verwaist und manche lese ich nur hin und wieder heimlich. Manchen Blogleserinnen schulde ich eine Mail und einige könnten sich auch bei mir mal wieder melden…

Mein/unser Leben dreht seine Runden – ich nenn es Achterbahnfahren! Nicht, dass ich nicht gerne Achterbahn fahre, aber so langsam möchte ich aussteigen und mich einfach in ein Café setzen.

Oder, ich zieh mir meine Wanderschuh an und wandre durch den schwarzen Wald – vielleicht nicht heute, aber diesen Sommer bestimmt.

JetPack

Die langen Ladezeiten liegen an JetPack, einem Plugin, das WordPress eigen ist. Ich habe es erst einmal deaktiviert und hoffe, dass nun alles normal läuft.

Zum Design: ich bin mir noch nicht sicher, ob das bleibt! ich suche eigentlich was ganz anderes.

Vorläufig habe ich sehr reduziert!

viel zu viel Durcheinander

Mir hat’s den Boden unter den Füßen weggezogen – im wahrsten Sinn des Wortes. Mich hat es langgelegt. Mit Wackelknien ist schlecht laufen. Bin ein gefallenes Wesen. Aufstehen fällt schwer. Ich muss aber. Einkaufen, denn morgen ist Werkstattfrei, es kommt der Medizinische Dienst – Wiebke begutachten. Ich möchte für sie Pflegestufe 3. Die Diakoniestation hat es befürwortet. Auch ihr Pflegeaufwand ist groß. Wenn dem stattgegeben würde, würden mir mehr Rentenbeiträge bezahlt und meine eigene Rente würde etwas höher ausfallen.

Morgen kommen auch potentielle Helfer, um sich vorzustellen – ich hoffe sehr, dass es Menschen sind, die gut mit den Junioren können. Ich selber bräuchte auch Helfer! Und Carsten braucht einen anderen Gesprächspartner, als mich. Meine Bemühungen mit der Presse sind ins Leere gelaufen – auch nur wieder vollstes Mitgefühl und leider keine Möglichkeiten zu helfen.

Wie ich das inzwischen hasse. Da stehst du ganz allein als Familie zwischen vielen Menschen, jeder will dir helfen, aber keiner kann. Alle sind hilflos und wollen dir was Gutes tun, nur geht’s halt nicht. Das ist frustrierend. Es gibt so viele gute Menschen, die freundlich und liebevoll zu uns sind. Ersatzomas möchten kommen. Manchmal weiß ich gar nicht, wann ich sie einladen soll. Die Junioren sind doch unterwegs und ich hätte so gerne gleichaltrige Gesprächspartner am Abend – eventuell mit einem Gläschen Wein.

Ich möchte, dass es mir gut geht, dass es den Junioren gut geht, uns miteinander gut geht. Dazu brauche ich Kraft und dazu darf ich keine Wackelknie haben.

Und wenn, wie es jetzt geschehen, auch noch eine Nachricht kommt, die mich sehr an den Tod von MamS erinnert, dann wünschte ich mir starke Arme, die mich halten und hab keine. Muss selber halten und bin so ohne Halt. Hatte mich so gefreut auf meinen Bruder, freue mich so auf meine Schwester – wenn sie aber jetzt nicht kommen kann?

Ich wünsche mir Menschen, die auf mich zukommen. Einfach nur da sind. Es muss nicht unbedingt was geschehen, muss keine Action sein. Ich wünsche mir einen ruhig fliesenden Fluss. Ich setze mich ans Ufer und gucke…

Einladung zu Spätzle mit Soß

Komm setz dich zu mir
ich reich dir den Löffel
tunk ihn ein

und lass es dir schmecken!

 

© Petra Ulbrich


Mit einer Familie Mittagessen, deren Vater und Mann gestorben ist – auch an Herzinfarkt und sehr plötzlich – ist eine tröstliche Erfahrung, die wir heute gemacht haben. Geteiltes Leid, ist halbes Leid und geteilte Freude verdoppelt sich…

Ein bisschen gelb


Ob das klappt? Das mit der Galerie? In Gelb?


Bin vorhin mit dem Handy durch die Wohnung gelaufen und hab gelb gesucht! Wenn es draußen schon trüb ist und regnet, dann wenigstens drinnen fröhliches gelb!