::::::::::::::::::::::::::::::::::::: Es bleibt alles anders! ...und doch immer so gleich? :::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Super

…und jetzt sind mir auch noch die vorletzten drei Fingernägel abgebrochen! Reich mir mal einer ne Feile für die Daumen und den rechten Mittelfinger…
lies weiter…

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Fortsetzung

Klar, irgendwas musste noch schiefgehen. Nach dem Morgen!

Als wir schließlich alle angezogen waren, gewaschen und gefrühstückt hatten, hieß es: ab zum Friseur!

Junioren ins Auto setzen, Rollis in den Kofferraum, Jacken nicht vergessen (kann ja kalt bleiben, trotz Sonne!), Tasche ist auch da – und ab gehts ins Nachbarstädtchen zu einer befreundeten Friseurin.

Etwas ist anders, irgendwas ist komisch. Ich gucke in meine rote Umhängetasche. Krame, finde diverse Schlüssel, 1000 Taschentücher, meine kleine Knipskiste, ein leeres Brillenetui und mein übervolles Schminktäschchen. Das Lesebuch mit den Geschichten von Dorothy Parker sieht leicht angeschmuddelt aus, aber das muss es abkönnen. Nur finde ich keinen Geldbeutel. Nichts, nothing, niente. Noch nicht mal den kleinen braunen Ersatzbeutel mit den 20€ finde ich.

Erstaunlicherweise bleibe ich ganz ruhig. Wo habe ich das Geld zuletzt gebraucht? Was hatte ich für eine Jacke an? Und wie bezahle ich die Haarschnitte?

Je länger ich nachdenke, umso unruhiger werde ich. Hatte ich wirklich gestern in der Apotheke das Portmonee wieder eingepackt, oder hatte ich es schon vorher verloren? Denn in der Apotheke brauche ich keine Geld, wir sind doch von der Zuzahlung befreit…

Als ich den Blumenkohl gekauft hatte, habe ich den kleinen roten Beutel aufs Obst gelegt, aber die Händlerin kennt mich doch …

Okay, einen Kaffee gibt es bei Anke und bezahlen kann ich auch später noch mal. Die Haare sind geschnitten und ich überweise ihr halt morgen ihren wohlverdienten Lohn.

Ab nach Hause!

Aber keine Panik zeigen, Wiebke fängt sonst an welche zu kriegen und das wird laut.

Im Dorf angekommen, den Carlo ( unser Auto) parken, die Junioren in die Rollis setzten und rein ins Haus.

An der gewohnten Stelle liegt kein Portmonee. In der Küche auch nicht. Vielleicht im Bad? Auch nicht. Wo ist mein Geld, meine ganzen Papieren sind da drin, wo meine Scheckkarte, mein Führerschein?

Wiebke kommt angerollt und guckt mich fragend an. “Was willst du?” reagiere ich ziemlich unwirsch. “Du Mama, ich hab da was gefunden!”

Sie hat mein Portmonee auf dem Schoß liegen und zeigt in die Ecke hinter den Elefantenfuß, “Da lag dein Beutelchen!”

Habt ihr den Stein plumpsen hören? Ganz bestimmt, denn der Schlag war nicht zu überhören!

Wollt ihr auch einen Espresso? Ich brauche jetzt jedenfalls erst mal einen!

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Und nun

Die Sonne scheint bei 0Grad, die Junioren sind bereit zu neuen Schandtaten, Carsten ist rasiert und dabei, wie jeden zweiten Morgen schier massakriert worden.

Fortsetzung folgt…

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Mach’s Licht an

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Jeder von uns holt sich eine Decke, MamS bringt mir noch schnell ein Glas mit Wasser, schnappt mir den Spiegel vor der Nase weg, versinkt darin und wird wieder einmal spät den Weg ins Bett finden.

In meiner Märchenwelt mit Stein und Flöte reitet Lauscher in sein nächstes Abenteuer …

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© 2012 piri ulbrich | 440 Tage Kuddelmuddel voller worte Mit schon 797 Beiträgen. | Manchmal mischt sich hier Fiktion mit Wirklichkeit.