Tag Archiv: Bilder

wenigstens eins

Junioren

Da ich mich heute morgen mit einer Freundin beim Vormittagskaffeeklatsch verquatscht hatte und nachmittags die Leselehrerin von Carsten da war, hatte ich keine Zeit – neben meinen hausfraulichen Pflichten – raus zu gehen, um zu knipsen.

Aber so ganz jungfräulich wollte ich die Speicherkarte dann doch nicht in die Nacht schicken; ich bin also ins Jungszimmer geschlichen und habe meine beiden ‘Unschuldslämmer’ klammheimlich von hinten geknipst!

Wege gehen

Aus ganz vielen Steinen, die im Weg liegen, kann man einen Weg bauen. Ich werde erst einmal die Steine sortieren – nach Größe – und dann bei den kleinsten anfangen zu pflastern …

Wenn viele Steine auf einem Haufen liegen
siehst du zuerst nur viele Steine.

Wenn viele Steine auf einem Haufen liegen
siehst du keine neuen Wege.

Wenn viele Steine auf einem Haufen liegen
siehst du keine Skulpturen
in denen die Wahrhaftigkeit unserer Worte steckt.

Wenn viele Steine auf einem Haufen liegen
siehst du nicht den einen Stein,
der dich Wegmännchen bauen lässt.

Wenn viele Steine auf einem Haufen liegen
setz einen Stein hier hin, einen anderer hier
- der Weg ist fertig und führt dich zu dir.

Es geht wieder los

Mein Sohnemann spuckt sich mal wieder die Seele aus den Leib und räsoniert über Bauchschmerzen und Kreislaufprobleme.

Es liegen mal wieder Steine im Weg, die weggeräumt werden müssen …


Ach übrigens: ich habe dort ein Buch vorgestellt!

Schnupfen

Schnupftücher

Den Junioren trieft die Nase und die Papiertücher liegen überall verstreut! Wenn es schon draußen nicht weiß ist – es stürmt und gewittert nicht schlecht – so soll es drinnen wenigsten flockig sein. Wiebke macht es ungehörigen Spaß Taschentücher zu zerpflücken und Schneetreiben zu spielen.

Du Mama

Wiebke guckt Carsten an und er guckt zurück. Beide gucken mich an und beide knickern und stoßen sich gegenseitig an. Was ist da bloß im Busche?

“Du Mama,” kommt es schließlich von Carsten “da liegen noch zwei rote eingewickelte Päckchen aus dem Paket von Bibi Blocksberg. Können wir die nicht mal auspacken?” Ich wollte diese glitzernden Geschenke eigentlich bis Weihnachten aufheben, habe mich dann aber doch breitschlagen lassen. Ute, du hast genau ins Schwarze getroffen. “So eine tolle Tasse habe ich mir schon lange gewünscht!” “Oh, ist die klasse! Mit Pinguinen drauf – ich liebe Pinguine.” Dass Wiebke Pinguine liebt, hatte ich bis dato nicht gewusst, aber wahrscheinlich liebt sie alles, was Flügel hat. Das Plüschpinguinchen musste bei beiden am Abend mit ins Bett; Wiebke hat es schon getauft und nun riecht es unmissverständlich nach meiner Tochter. Carsten hatte es im Arm und es hat ihn – seine Aussage – vor bösen Träumen beschützt. Danke, ganz herzlichen Dank!

Tannenwald

Durch den Tannenwald

Durch den Tannenwald
in der Weihnachtszeit
Geht ein Mann, uralt,
ob es stürmt und schneit.
sägt die Bäumchen ab,
trägt sie huckepack
in die Stadt hinaus
bravem Kind ins Haus.

Durch den Tannenwald
in der Weihnachtszeit
geht ein Mann, uralt,
ob es stürmt und schneit.
Er ist ein guter Knecht,
er machts allen recht,
und im Wald dort draus
heißt er Nikolaus!

Gedicht ist nicht von mir

Gudrun hat mich inspiriert und ich habe mal die künstlerischen Aquarellpinsel ausprobiert. Bloß habe ich zu wenig Zeit mich mit der Materie gründlich auseinanderzusetzen. Großen Spaß hat es trotzdem gemacht und wenn mich mein Laptop endlich wieder normal arbeiten lässt, dann werde ich mich mal genauer damit befassen…

© 2012 piri ulbrich | 344 Tage Kuddelmuddel voller worte . | Mit schon 675 Beiträgen. | Manchmal mischt sich hier Fiktion mit Wirklichkeit.