Wiebke guckt Carsten an und er guckt zurück. Beide gucken mich an und beide knickern und stoßen sich gegenseitig an. Was ist da bloß im Busche?
“Du Mama,” kommt es schließlich von Carsten “da liegen noch zwei rote eingewickelte Päckchen aus dem Paket von Bibi Blocksberg. Können wir die nicht mal auspacken?” Ich wollte diese glitzernden Geschenke eigentlich bis Weihnachten aufheben, habe mich dann aber doch breitschlagen lassen. Ute, du hast genau ins Schwarze getroffen. “So eine tolle Tasse habe ich mir schon lange gewünscht!” “Oh, ist die klasse! Mit Pinguinen drauf – ich liebe Pinguine.” Dass Wiebke Pinguine liebt, hatte ich bis dato nicht gewusst, aber wahrscheinlich liebt sie alles, was Flügel hat. Das Plüschpinguinchen musste bei beiden am Abend mit ins Bett; Wiebke hat es schon getauft und nun riecht es unmissverständlich nach meiner Tochter. Carsten hatte es im Arm und es hat ihn – seine Aussage – vor bösen Träumen beschützt. Danke, ganz herzlichen Dank!
