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Posts Tagged ‘cfs’

… mir ist einfach zu warm, um am PC zu sitzen. Außerdem bin ich Blogmüde seit ich Twitter entdeckt habe. Zudem schlägt der nächstwochentliche Krankenhausaufenthalt auf mein Gemüt und müde bin ich obendrein ohne Ende. In diesen heißen Tagen merke ich, dass ich noch lange nicht cfs-frei bin, obwohl es mir wesentlich besser geht, als noch vor 2 Jahren. Die Gelenke sind dick geschwollen und schmerzen, trotzdem bin ich so beweglich, wie sonst auch – tut nur alles weh.

“Wie schaffen Sie das nur?” fragt mich eine Chorkollegin als ich Wiebke in den großen Reisebus bugsierte. Tja, wie schaffe ich das? Ich schaffe es einfach; da frage ich nicht, ob ich das schaffe, ich mache es. Bei einer langen Treppe habe ich allerdings die Jugendlichen gefragt, die auf ihr saßen, ob sie mir helfen. Mehr oder weniger bereitwillig standen sie parat. Mein lächelndes Dankeschön hat sie überrascht und in dem nachfolgenden Gespräch kam heraus, dass sie oft nur angemacht werden und dadurch jede Hilfsbereitschaft von ihnen unterdrückt wird; sie haben Angst, etwas falsch zu machen. Schade, sage ich da nur! Viele junge Menschen würden gerne zupacken; wir sollten freundlich mit ihnen umgehen, dann sind sie (in der Regel) auch freundlich zu ‘nichtnormalen’ Menschen.

Mir haben sie jedenfalls geholfen. Ich zähle auch auf sie, wenn ich mit ‘nen dicken Bandagenfuß aus der Klinik komme. Welcher Teufel hat mich damals geritten, den Termin mitten in den Sommer hinein zu legen? Okay, da muss ich durch. Wird halt ein Bein nicht braun!

Wird es sowieso nicht. Wenn es nämlich so affenheiß ist, dann gehe ich nicht raus. Sogar noch nicht mal auf meinen schönen Deckchair …

Jetzt werde ich duschen! Ich wünsch euch herrliche Tage!

Ich bin wütend. Nicht offen, zielgerichtet und verletzend, sondern latent und leise. Deswegen, weil ich nicht so kann, wie ich gerne möchte und deswegen, weil ich, weil ich nicht so kann, immer wieder dieselben Fehler mache.

Neulich sagte mal wieder jemand zu mir, dass ich doch Prioritäten setzen solle. Das leuchtet mir ein. Aber, wo soll ich anfangen? Mich interessiert doch so viel! Möchte soviel sehen, möchte meinen Horizont erweitern, möchte zu gerne über meinen Tellerrand schauen und neue Impulse bekommen. Dann kürzer treten, und immer wieder NEIN sagen müssen, kommt mir zu billig vor. So werde ich wieder wütend. Wütend darauf, dass ich nicht kann, wie ich gerne möchte.

Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Da kommt Wut auf, die knabbert an meinem Selbstbewusstsein, die wie ein Schwelbrand im Untergrund, für viele nicht erkennbar, ihr Unwesen treibt und die antriebslos macht, träge und dumpf vor sich hindümpelt und die sich schließlich mit Maulen und Unzufriedenheit entlädt. Besser wäre es, es würde krachen. Dann wüsste auch meine Umwelt, dass ich nicht so kann, wie ich gerne wollte. Dann würde nicht von mir erwartet, dass ich immer und all-zeit bereit dastehe und (auch wenn es mir körperlich schwer fällt) meine angestammte Arbeit mache.

Meinem Mann mache ich das nur zeitweilig zum Vorwurf, er schafft selber genug. Es liegt an mir, den anderen Menschen in meiner Umgebung klar zu machen, dass ich mich selber oft überfordere, weil ich denke andere erwarten die immer aktive Frau.

Ich fürchte, irgendwann demnächst wird sie ausbrechen (die Wut), dabei jemanden treffen, der nicht das Geringste zu ihrer Entstehung beigetragen hat. Dann wird wohl eine Entschuldigung fällig werden – aber so weit ist es ja zum Glück noch nicht.

Euch allen wünsche ich einen schönen Donnerstag, egal ob es regnet oder die Sonne scheint, macht’s gut!

… oder ich könnte diesen Beitrag auch Kürzertreten nennen. — Ja, ich habe mir wieder einmal viel zu viel zugemutet. Oder zumuten lassen? Nein, es gehören immer zwei dazu. CFS schlägt wieder zu, gewaltig und ohne Erbarmen. Das Wetter tut sein übriges, aber am Wetter liegt es nicht unbedingt. Eher daran, dass Allergie-Hoch-zeit ist. Mich schlaucht alles, sogar das morgendliche Aufstehen — typische Symptome von Fatigue, alles vorhanden. Schlafen hilft dabei auch nicht, nur langsam machen und die körperlichen Grenzen erkennen und danach handeln. Aber genau das fällt mir so schwer; sehe ich doch die ganze Arbeit, sehe doch meine Verpflichtungen und möchte ich doch niemanden enttäuschen. Beim Chor war ich schon so lange nicht mehr, diesbezüglich plagt mich mein schlechtes Gewissen sehr. Nur, mit Puddingbeinen und wackligen Knien, ohne rechte Stimme, da der Hals feuerrot ist, macht es keinen Sinn dort zu erscheinen.


…übrigens ist Wiebke krank und meine Mutter kommt erst morgen!

Hunde müde, ich bin auch so müde! So ein schönes Bilderbuch und ich bin so müde!


Ist das jetzt eigentlich schon Frühjahrsmüdigkeit oder noch Winterschlaf oder ist es die ungewohnte Arbeit, die mich so schläfrig macht. Guckt mir in die Augen! Ihr könnt mir nicht in die Augen gucken? Das liegt bestimmt daran, dass sie kaum noch zu erkennen sind, weil sie so winzig klein sind. — Habe ich schon geschrieben, dass ich müde bin, hundemüüüüüüüüüüüüüüüüüüdeeeee …

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Frühling wird und Birke, Eiche, Erle, Esche, Hainbuche, Hasel, Pappel, Weide blühen.

… geht’s mir wieder besser! Muss es auch …

CFS hat mich in den Krallen, ich habe Fieber, fühle mich wie gerädert, meine Beine klappen weg und alles ist … Nee, das schreibe ich nicht — “Was macht sie auch die Nacht zum Tag?”

Heute ist hier also:  nix-los

Was kann ein Tag schon bringen, der mit Aufstehen anfängt?

Jedenfalls, nicht mehr so bleiernde Glieder, einen (momentan) ausgeschlafenen Verstand und jede Menge Ruhephasen …