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Posts Tagged ‘Gedanken’

Ich hab’ sie mal wieder am Wickel und lese zum xten Male ihre Gedichte und die Biographien. Wen? Na, Mascha natürlich. Mascha Kaléko lässt mich nicht los. Ich mag sie. Erst neulich war ich in Marbach im Deutschen Literaturmuseum, war ganz erschlagen von den Schätzen, die dort lagern. Nur ein winziger Teil ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Leider konnte ich kaum gehen und war nach sehr kurzer Zeit fix und alle, aber genossen habe ich diesen Ausflug sehr.

Die Berliner Dichterin schreibt mir aus der Seele:

Du hast mir nur ein kleines Wort gesagt,
Und Worte kann man leider nicht radieren.
Nun geht das kleine Wort mit mir spazieren
Und nagt …

Schade, die Urheberrechte der Gedichte sind geschützt, ich würde so gerne hin und wieder ein Gedicht posten und hoffe sehr, dass mir dieser Auszug nicht angekreidet wird.

In der Nacht lang wach gelegen. Habe nachgedacht über die Sprache.

Wer hat eigentlich die Sprache erfunden?
Wer hat den Gegenständen Namen gegeben?
Warum heißt der Tisch Tisch und nicht Kröpel?
Warum heißt es sein und nicht hedig?
Wer hat festgelegt, was wie heiß?
Warum ist Blut rot und nicht grädig?
Warum ist Brot kein Schuh?
Warum schlafe ich nicht, wenn ich singe?

Fragen? Sind Fragen sinnlos?
Wer gibt mir Antworten?
Wo finde ich …

alt-jung

Sehen wir uns im Spiegel an und betrachten uns gründlich. Was sehen wir wirklich? Uns? Oder denjenigen, der wir sein wollen?

Wunderbare Fotoreihe von Tom Hussey: Novartis “Reflections” Campaign

Mit zunehmendem Alter wird die Haut anspruchsvoller. Sie kann Belastungen nicht so leicht ausgleichen wie junge Haut und braucht besondere Pflege.

Wem sagt man das? Mir ist das sonnenklar, ich pflege ja schon wie eine Verrückte! Und doch sehe ich, wenn ich in den Spiegel gucke, eine Frau, die gerne ein bisschen frischer aussehen würde und die ihre Tochter um die feinporige jugendliche samtene Haut beneidet!
Gerade im Sommer, wenn ich etwas Farbe angenommen habe, gleicht meine Haut eher der, eines gegerbten Leders und obwohl ich bestimmt nicht übermäßig bräune, würde ich sie am Liebsten verstecken. Leider trinke ich zu wenig, denn Flüssigkeit würde die Zellen schön aufpolstern! Und Stresszeiten machen sie besonders an meiner Haut bemerkbar; sie wird fahl, grau und ich sehe äußerlich so aus, wie ich mich innerlich fühle.

Was ist mir nicht alles schon mit der Haut passiert? Verbrannt habe ich sie mir, als ich schusseligerweise mal den heißen Kaffeesatz umkippte und der sich dann ausgerechnet über mein Handgelenk ergoss. Wie oft ich als Kind hingefallen bin und mir die Knie aufgeschürft habe, kann ich gar nicht mehr zählen. Mit einer kleinen Kreissäge, die in einer Druckerei Bleizeilen durchsägt, hab ich mir die halbe Fingerkuppe durchgesäbelt und da hing die Haut auch ziemlich traurig runter! Manchmal, wenn mich die Allergie sehr plagt, wirft die Haut Blasen und kann sie fetzenweise abziehen!

Haut muss ‘ne Menge aushalten und ist unser größtes Organ! Da verdient sie es wirklich sorgsam behandelt zu werden – deswegen werde ich gleich mal duschen und anschließend cremen. Nur schade, dass ich das selber machen muss. Wäre doch schön, wenn mir jetzt eine liebende Hand über den Rücken streicheln würde…

Die Tatsache, dass Zeit messbar ist, also unterteilt werden kann in Tage, Stunden, Minuten, beweist eigentlich – mathematisch, dass sie nicht unendlich ist, denn eine halbe Unendlichkeit ist ja selbst wieder unendlich und so jeder ihrer Teile. Wäre Zeit unendlich, so müsste es auch jede Sekunde sein. Ist sie aber endlich, so ist sie im Grunde nur Schein in einer zeitlosen Wirklichkeit.

Michael Ende

Was bedeutet euch Zeit und wie geht ihr mit Zeit um?

Gab es eigentlich schon einen solchen Freitag dies Jahr? Ich habe keine Ahnung. Ist mir auch egal; da mich solche Schauermärchen ganz und gar nicht schocken können. Was passiert schon an einem 13. anderes, als sonst?

Außerdem, was soll einen, der an einem Tag geboren wurde, den es nur alle 4 Jahre gibt, der Freitag mit der Zahl 13 antun? Nichts, darüber lache ich nur. Andere Tage tun mir schon genug, da brauche ich nicht noch diesen. Vielleicht sollte ich mir den angeblichen Pechtag als Glückstag auserkiesen und den Spieß einmal umdrehen. Was haltet ihr davon und was haltet ihr von dem Aberglauben überhaupt?

Vielleicht sollten wir manchmal einfach das tun, was uns glücklich macht und nicht das, was vielleicht am besten ist …

Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass zu tun, was am besten ist. Wahrscheinlich sogar noch nicht einmal am besten für mich, sondern nur das, was von mir erwartet wird, dass das Beste für die meisten Beteiligten ist.

Ich bin doch ein Schaf. Ein schwarzes zwar. Eins, das ab und zu gegen den Strom schwimmt, um dann wieder einzuknicken und es allen versucht recht zu machen. Ich bin ein Revolutzer für andere. Stehe und kämpfe für meine Kinder und ziehe für mich selber den Schwanz ein.

Ganz schön blöd und selber schuld. Ach übrigens; Selbstmitleid ist schwer im Kommen.