Tag Archiv: Hausarbeit

gewonnen

Gestern erst in der Erzieher/innenschule und heute kam der Anruf von der Krankenkasse. Pflegestufe 3 und erhöhter Betreuungsbedarf für Carsten – alles glatt (höhö, hat schließlich ganz schön lange gedauert) durchgegangen. Hört ihr den Stein plumpsen?

Gestern war es gut! Wir waren eingeladen, angehenden Horterziehern etwas über behinderte Menschen zu erzählen.Über Inklusion und Integration wurde diskutiert und was der Unterschied ist. S., ein behinderter junger Mann  -  Mitglied des Werkstattrates einer Beschützenden Werkstatt und sehr engagiert darin, Menschen Menschen nahe zu bringen – hat ein eindrucksvolles Plädoyer gehalten. Er wurde ganz enthusiastisch, erzählte aber unaufgeregt, wie er Inklusion sieht und wie sie grade gelebt wird. Nämlich kaum!

Die jungen Leute waren ganz perplex und hatten das nicht von behinderten (zumal sie geistig behindert sind) erwartet. Carsten hat sie in den Bann gezogen und Wiebke war ganz schüchterne junge Frau. Ich habe ein bisschen aus unserem Leben erzählt und über unsere Schwierigkeiten im Umgang mit normalen Menschen.

Ich gehe immer gerne in diese Erzieherschule. Wir reden miteinander und können aufklären, dass behinderte Menschen ganz normal sind. Reden hilft – immer!


Gestern Abend habe ich dann endlich baden können, bin früh ins Bett und heute sieht die Welt für mich schon wieder schön aus. Und das, obwohl es draußen stürmt, schräg regnet, össelig kalt ist und der Himmel Trauerkleidung trägt. Ich habe schon eingekauft, auch für Weihnachten, und muss jetzt ins Nass, um die Köstlichkeiten auch ins Haus zu schaffen.

Aber erst mal gibt es Kaffee – ich will ja nicht gleich wieder völlig ausgepowert in den Seilen hängen!

Eigentlich

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Eine Freundin ist Oma von winzigen Zwillingsmädchen geworden. Eine kam vor 10 Tagen auf die Welt und eine heute morgen. Ich habe eigentlich keine Zeit für nix, denn nun muss ich dringend Daumen drücken, dass die Frühfrühchen (530g & 780g schwer) gut ins Leben starten.

geschafft

Vielleicht zieh ich’s ja noch mal an …?

Nee, tu ich nicht und deswegen ab in den blauen Sack! Alles, was mich glücklich macht, darf bleiben – das andere fliegt raus.

Kinderzimmerschränke auszumisten geht ja relativ einfach; die Sachen, die nicht mehr passen oder kaputte Kleidungsstücke kann ich leichten Herzens wegwerfen. Alles was noch gut ist, kommt zur Aufbaugilde und der Rest in den Altkleidercontainer. Spielzeug habe ich erst einmal außen vor gelassen – es geht nicht alles auf einmal. Aber daran werde ich mich auch noch machen. Einige von Carstens LKW sind schon auf dem Weg zu Sammlern. Sohnemann hat gar nicht gemerkt, dass ihm was fehlt. Wiebkes Babys werde ich waschen und in den Spielzeugladen der Caritas bringen, die ganzen Micky Mäuse wandern in die blaue Papiertonne…

Ausmisten wird verkannt – ich glaube, in Wirklichkeit ist aufräumen ein Wohlfühlgeheimtipp! Mir jedenfalls geht’s jetzt rundum gut. Ich bin zufrieden, müde, badewannenreif und singe bestimmt heute Nachmittag wie eine junge Göttin zum Geburtstag einer Chorkollegin.

Einen herrlichen Wohlfühlsonnabend euch allen mit ganz viel Glücksgefühl und guter Laune wünsche ich euch von Herzen. :herz:

Einrichten

Wenn wir gleich mit putzen fertig sind – meine Haushaltshilfe ist immer noch da und sehr fleißig – werde ich ganz schnell zum schwedischen Möbelhaus düsen und ein Sesselchen für Wiebke kaufen. Stoff für neue Kissenbezüge sollte sein und ein bisschen Schnickeldi, eventuell was fürs Bad. Klar, für die Küche muss auch was drin sein und bestimmt finde ich auch noch das eine oder andere Pflänzchen.

Mir steht der Sinn nach umräumen. Wenn es draußen so össelig herbstet, dann muss drinnen alles kuschelig werden. Die Herbst- Winteredition im Wohnzimmer steht an; die Sofas werden zum Kamin hin ausgerichtet…

Ich freu mich drauf!

Bücherprojekt

 

 

Welche fünf Bücher bedeuten Dir so viel, dass Du sie nicht mehr hergeben würdest?

Ich habe schon gehört vom 5 Bücher-Projekt und lese dort auch gerne. Frau Feuerfalter hat ihre lesenswerten Bücher aufgezählt. Ich werde das auch mal machen:


Es ist ein bedrückendes Buch, aber genau deswegen mag ich es, weil ich mir so richtig vorstellen kann, wie sich die Frau im Wald fühlte… Ich lese gerade ein anderes Buch, das mich auch sehr bewegt: Raum (ich werde berichten)


Muss man über dieses Buch etwas schrieben? Ich denke; nein!


Ein Roman einer Jüdin.


Eins meiner liebsten Kinderbücher (ist eigentlich gar kein Kinderbuch). Ich kann heute noch manche Passagen auswendig.


Ein bewegendes Buch über Iris Murdoch, sie war eine große Schriftstellerin – bis sie Alzheimer bekam.


Es gibt noch einige mehr Bücher, die ich ganz besonders gerne mag. Aber die oben genannten sind welche, die ich immer wieder lesen kann und auch werde.

    Mir selber geht es ein bisschen besser, ich kann mir auch gar nicht erlauben, krank zu sein. MamS muss dieses Wochenende arbeiten. (Ein Computerprogramm wird umgestellt – für mehrere tausend Rechner – die gesamte Werbung für Kaufland und Lidl hängt dran…) Die Junioren sind lieb und lassen mich in Ruhe liegen. Dennoch können sie sich nicht alleine versorgen und ich muss von Zeit zu Zeit aufstehen!

mag sein

Es ist (…*) schon wieder eine Pause anzukündigen und diese dann doch nicht einzuhalten. Es kann sein, dass hier viel passiert oder gar nichts. Zumindest im Haushalt wird gar nichts passieren.

Ich wünschte, ich könnte beamen, mich an die Ostsee beamen, in ein kleines Strandhotel mit Blick von den Klippen auf die tosende See. Ein Wintergarten wäre schön, einer wie er im Mütterkurheim in Dahme ist, mit Liegen und Decken und Menschen, die einen in Ruhe lassen. Niemand will was von mir, noch nicht mal ich selber.

Mir fehlt der frische Wind um die Nase …

 

*(einzusetzen, was passt)

© 2012 piri ulbrich | 337 Tage Kuddelmuddel voller worte . | Mit schon 662 Beiträgen. | Manchmal mischt sich hier Fiktion mit Wirklichkeit.