Nachrichten getagged: Musik

Samstagnachmittagwetter

von piri, 27. Februar 2010 18:26

Es war einfach herrlich draußen! Sonnenschein und auch relativ warm.

Jetzt versuche ich einen kleinen Mitschnitt vom Soundcheck vom iPhone herunter zu laden, dass Ihr auch ein bisschen Ahnung habt, was die Band so fabriziert. Das Runterladen gestaltet sich aber mehr als schwierig und es ist auch kein schönes Material! Mir scheint, es hat geklappt. Aber erwartet keine Kunstwerk: VORSICHT SEHR LAUT!

Hilfe, das war irgendwie ein großes Abenteuer für mich!


Wer nicht ganz verstehen kann was Carsten sagt, hier die schriftliche Form: “Hat nicht ganz geklappt — LAUTER!”

Daumen drücken

von piri, 26. Februar 2010 11:10

Carstens Band — bei der Wiebke eventuell auch mitmachen darf, weil sie riesigen Spaß daran hat — die Band also, hat heute am frühen Abend einen großen Auftritt. Beim Soundcheck werde ich Fotos machen, dann muss ich leider weg. Zu gerne wäre ich beim eigentlichen Konzert dabei …

HANDLE WITH CARE, merkt euch den Bandnamen — das sind ein paar ganz Große! Sie spielen poly cozmic grooves was immer das auch beinhalten mag.

Wir sind alle schon sehr aufgeregt und freuen uns wie Bolle, nur der Sänger liegt noch im Bett und erholt sich von der gestrigen schweren Probe!

Kein Hunger

von piri, 23. Februar 2010 16:23

… aber immer noch ein flaues Gefühl im Magen. Das kommt nicht vom fasten — aber woher kommt es? Seit sechs Tagen faste ich und es bekommt mir zusehend besser. Zwar falle ich abends ins Bett und bin hundemüde (wie immer), doch wache ich in der Nacht nicht mehr so oft auf, wie zuvor. Das schreibe ich eindeutig dem Fasten zu.

Nach anfänglichem boykottieren hat mir MamS sogar leckere Säfte, die nicht so viel Fruktose enthalten, mitgebracht. Ansonsten trinke ich Tee Roiboschtee, Chai-Tee (den mag ich ganz besonders gerne, Chili-Kakao-Tee und grünen, schwarzen, weißen und sonstigen Tee.  Neben mir steht eine rote Kanne – ich trinke und trinke und trinke und fühle mich gut!

Carstens Bandprojekt steckt nun nicht mehr in den Kinderschuhen. Das wird langsam Zeit. Nachdem ein Musikpädagoge die Leitung übernommen hat, flutsch es. Erste  Auftrittstermine sind schon gebucht und nächstes Jahr spielen sie in der Schleierhalle* Werbung mit Aufkleber, Banner und Flyer gestaltet MamS. Es wird richtig professionell und das was sie spielen kann sich in der Tat hören lassen.

Kennt ihr Station 17? So ähnlich ist es – nur sind sie leider noch nicht so bekannt!

*wenn es nach meinem Sohn geht! — Übrigens ist Wiebke der erste Groupie!

Schnatter

von piri, 10. Februar 2010 08:22

Das Mundwerk funktioniert, wenn auch mit Anlaufzeit, aber immerhin. Carsten schmiedet Pläne! Die Logopädin ist ja auch da, da kann man sich doch als Mann keine Blöße geben — nee, das geht nicht! Letztens hat er mir gesagt, dass er ‘die Sarah’* zum Anbeißen nett findet. Sie mag ihn auch. — Aber wer mag Carsten nicht?

Heute ist die Stimme noch sehr kratzig. Mein Sohnemann, der Leadsänger der Band Handle With Care hat somit beschlossen, dass er viel trinken und mindestens bis zum Auftritt 1Pfund an Gewicht zulegen will. Gleich, heute Morgen fängt er damit an. Morgen ist große Probe, bei der ein Video erstellt wird (hoffentlich ist das Fieber runter) und nächste Woche große Generalprobe mit einer anderen Band zusammen und eine Woche später der erste größere Auftritt bei einem kleinen Festival einer kleinen Festivität. Wiebke ist schon ein wenig genervt, zu gerne würde sie bei dem Spektakel teilhaben. MamS und ich überlegen, was sie ganz alleine, ohne Carsten, machen kann …


*Name geändert

Denga singt

von piri, 26. Januar 2010 14:42

Geistertage

von piri, 25. Januar 2010 10:31

Umwandlungstage, Bauchtage, Erinnerungstage und immer wieder neue Tage!

Ich mag diese Tage, an denen ich mich verändere, an denen ich nachdenke und in mich hineinhorche. Seit einer Woche schreibe ich nur noch mit der linken Hand — ohne besonderen Anlass, nur auf den Hinweis hin, dass MamS mir sagte, er könne diese Schrift besser lesen, als die die ich mit rechts schmiere.  Und wisst ihr was? Es befreit mich! Ich fühle mich viel besser und hätte schon viel früher anfangen sollen, mit meiner richtigen Hand zu schreiben. Die Umstellung macht mir kaum Schwierigkeiten, bis auf die Tatsache, dass ich nicht so schnell schreiben kann und wenn ich mit Füller schreibe, muss ich noch dringend meine Handhaltung überdenken. Denn die Hand verwischt die Schrift und somit sieht es aus, als ob ein Huhn übers Papier gekrakelt hätte. — Kommt Zeit, kommt Rat! Auch brauche ich einen dickeren Stift, ähnlich dem eines Erstklässler bzw. Zweitklässlers.

Gestern vor 34 Jahren war Sonnabend und in den frühen Morgenstunden war beim Aufwachen mein Bett nass. Praktisch, dass MamS am Tag vorher aus Hamburg wieder gekommen war und unpraktisch, dass mein Notfallkoffer noch bei meinen Eltern stand. Dort habe ich die Woche verbracht, weil eine Geburt unmittelbar bevor stand. Sind wir halt ohne Koffer ins Krankenhaus gefahren. Zum Glück war kein Schnee und Wehen hatte ich auch noch keine. War also alles ganz easy! Um halb acht war ich im Krankenhaus und kurz vor zehn war Carsten da.

Da begann die Hektik. Die Ärzte waren aufgeregt, die Hebamme ganz aufgelöst und MamS, den sie gerufen hatten, hatte seine Stiefel verkehrt an. Meinen Sohn habe ich nur kurz gesehen und auf meine Frage, was es denn nun wäre, antworteten die Schwestern: “Wir wissen nicht, ob es ein Junge oder Mädchen ist!” Das hat mich sehr verwirrt. Ich hörte nur noch, dass das Kind schnellstmöglich in die Kinderklinik gebracht wurde und dass es ernst um ihn stand. Ja, und so lag ich da. Der frisch gebackene Papa war ganz durcheinander, meine Eltern und meine Schwiegereltern waren sprachlos und irgendwann wollte ich niemanden mehr sehen. Schlafen, ich wollte nur noch schlafen!

Dumm war, das weiß ich jetzt, dass mich die Schwestern zu einer Wöchnerin ins Zimmer gesteckt hatten — ich bin in diesem Moment, in dem ich das schreibe, wieder so aufgewühlt wie an dem Tag. Die Frau wollte mich ausquetschen wie eine Zitrone … Noch dummer war, dass die Hebamme, die nach dem Schichtwechsel ins Zimmer kam und mit meiner Bettnachbarin Binden aufrollen wollte, nicht informiert war, dass ich die Mutter bin des behinderten Kindes, das am Morgen auf die Welt gekommen ist.

Sie plauderten so vor sich hin und wähnten mich schlafend. Als allerdings der neueste Tratsch von der Station erzählt wurde und die Hebamme sagte: “Wir haben heute Morgen ein Kind bekommen, dass hoffentlich nicht lange lebt, weil es so behindert ist …”, das habe ich losgeschluchzt und fürchterlich geheult. “Was hat die Frau denn?” “Ja, wissen Sie denn nicht, das ist die Mutter des kleinen Würmchen!”

Die Hebamme verließ den Raum und ward nie wieder gesehen — nicht mal ein Wort der Entschuldigung, gar nichts. Keine psychologische Unterstützung, kein Wort des Trostes von der Stationsleitung, von den Ärzten und Schwestern. Ganz allein gelassen wurden wir. Es war einfach nicht schön — und das an einem eigentlich der schönsten Tage im Leben einer Mutter.

Wie es weiter ging — wollt ihr es wissen?

Reinhard singt sehr bewegend

von piri, 27. Dezember 2009 23:55



Reinhard Mey