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Posts Tagged ‘Schmuck’


Ein Grund für meine Nichtpräsenz bei euch seht ihr hier. Ich habe mich noch einmal daran getraut einen Ring zu schmieden. Dieses Prachtstück zu werken hat mir enormen Spaß gemacht, doch als ständiges Hobby wäre mir das dann doch zu teuer. Der Silberring mit Gold und Turmalin ist mein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk ein Geschenk an meinen Mann* und darauf bin ich wirklich sehr stolz!

*So, jetzt kann ich es ja sagen. MamS hat den Ring in echt gesehen und er gefällt ihm sehr. Es ist also ein Männerring! Schade ist bloß, dass mir der Ring ein wenig zu klein für seine Finger geraten ist — obwohl ich Maß genommen habe — also habe ich das gute Stück  zum Dorf-Juwelier gebracht, zum Weiten; denn das kann ich leider Zuhause nicht machen!

Jetzt werde ich mal auflösen, warum ich nach Delphinen gefragt habe. Meine Schwester hat mich mitgenommen — nein, oder doch, sie ist ja gefahren — jedenfalls waren wir zwei Hübschen (ich war Freitag morgens extra noch beim Friseur) hier und haben gebastelt gewerkt gearbeitet. 14 Stunden lang und es war keine Minute zu lang, eher 3 Stunden zu wenig, denn ich hätte noch so viel Schönes machen können. (das mache ich das nächste Mal, dann aber mit meinem lieben Mann zusammen)

Unter sehr guter und fachkompetenter Anleitung einer Goldschmiedin haben wir, mit noch zwei anderen Frauen zusammen Schmuckstücke fabriziert.  Jetzt komme ich zur Auflösung der Delphinfrage, bzw. ich stelle eine neue: Mögt ihr Krawattennadeln mit einem Delphin drauf? Ich nicht! Aber bekanntlich sind Geschmäcker verschieden und manch ein Mann (jedenfalls einer) wird sich zu Weihnachten über so ein kapriziöses Schmuckstück unterm Baum freuen müssen.

MamS hat lediglich den silbernen Stern bekommen; es ist ein Lesezeichen. Carstens Ohrstecker zu fertigen war die schwerste Arbeit. So filigran und schwierig hatte ich es mir nicht vorgestellt, den kleinen dunkelblauen Aquamarin in die Fassung zu setzen. Ich musste Silber sägen, ich kann nicht sägen, ich kann auch nicht g’scheit bohren und musste es dennoch tun.  Ich finde, es hat sich gelohnt über meine Grenzen gegangen zu sein.

Wiebke hat von mir ein Paar Ohrhängerchen gemacht bekommen. Ihre Reaktion darauf war: “Die drücken nachts beim schlafen!” Aber gefallen tun sie ihr trotzdem. Die kleinen Achatkugeln ergänzen sich schön mit der Bakelitscheibe und schwer sind die Ohrringe ganz bestimmt nicht, nur eben ein bisschen größer, als gewohnt.

Für mich habe ich als erstes die Brosche gemacht. Das Herzchen hatte ich und das wollte ich zu gerne mit einbauen — gefällt es euch? Dann kam eine Fleißarbeit. Die Kautchukringe hatte ich auch und Mammutstoßzahnperlen (Bonafilia ich weiß, das heißt Elfenbein). Teil für Teil habe ich Quetschringe dazwischen gepackt und Teil für Teil wurde meine Kette länger. Auch für meinen Ring, der konisch ist, habe ich Kautschukringe gebraucht.

Bevor wir allerdings stolz unsere Stücke spazierentragen konnten, hieß es feilen, sägen, bohren, polieren, wieder feilen, löten, ausmessen, nachmessen, etc. pp. Es hat großen Spaß gemacht, und ich habe meinen Mann auch schon gefragt, ob er mal mitkommt und mit mir zusammen goldschmiedet — er will und nun steht einem Pärchen-Wochenende in der Goldschmiede nichts mehr im Weg.

Wie wäre es, wenn ihr das auch mal macht?! Ach übrigens: die junge Frau, die da so andächtig feilt, ist Bonafilia.

Nach längerem Suchen hat sich der Ohrring nicht wieder angefunden! Was habe ich alles auf den Kopf gestellt.

  • Bett auseinandergenommen und abgezogen
  • Rolli durchsucht
  • T-Shirt gewendet
  • und noch viel mehr
  • Wiebke befragt und zu dem Entschluss gekommen, dass der Ohrring im FuB sein muss

Heute kommt der Fensterputzer und ich räume im Wohnzimmer die Spieledecke auf. Mit den Krümeln rollt mir ein blinkendes Teil entgegen. Hach, was bin ich froh. ‘Das güldnen Ding ist wieder da!
einmal mit Originalperle und einmal mit Kunstrot
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Auch die Mundharmonika, die von Bob Dylan, ist wieder aufgetaucht – sie war im Probenraum vergessen worden!
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Jetzt muss ich aber KlarSchiff machen, sonst streikt mein Gebäudereiniger!

…den vorwurfsvollen Blick! “Hättest du nicht besser aufpassen können?”

Jeden Morgen kontrolliere ich Wiebkes Ohren, ob auch alle Ohrringe noch da sind und fest sitzen. Heute Morgen …, habe ich heute morgen kontrolliert? Ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls fehlte am Nachmittag ein Ohrring. Und da Töchting nur echten Schmuck trägt (weil sie anderen nicht verträgt) und weil dieser auch noch ein Geschenk meiner Mutter war, werde ich böse Worte hören – weil ich ihr ja die Ohrringe reingesteckt und nicht drauf aufgepasst habe.

Sag ich’s oder sag ich’s nicht? Ich denke mal, ich mach den zweiten auch raus und sag nix!