… mir ist einfach zu warm, um am PC zu sitzen. Außerdem bin ich Blogmüde seit ich Twitter entdeckt habe. Zudem schlägt der nächstwochentliche Krankenhausaufenthalt auf mein Gemüt und müde bin ich obendrein ohne Ende. In diesen heißen Tagen merke ich, dass ich noch lange nicht cfs-frei bin, obwohl es mir wesentlich besser geht, als noch vor 2 Jahren. Die Gelenke sind dick geschwollen und schmerzen, trotzdem bin ich so beweglich, wie sonst auch – tut nur alles weh.
“Wie schaffen Sie das nur?” fragt mich eine Chorkollegin als ich Wiebke in den großen Reisebus bugsierte. Tja, wie schaffe ich das? Ich schaffe es einfach; da frage ich nicht, ob ich das schaffe, ich mache es. Bei einer langen Treppe habe ich allerdings die Jugendlichen gefragt, die auf ihr saßen, ob sie mir helfen. Mehr oder weniger bereitwillig standen sie parat. Mein lächelndes Dankeschön hat sie überrascht und in dem nachfolgenden Gespräch kam heraus, dass sie oft nur angemacht werden und dadurch jede Hilfsbereitschaft von ihnen unterdrückt wird; sie haben Angst, etwas falsch zu machen. Schade, sage ich da nur! Viele junge Menschen würden gerne zupacken; wir sollten freundlich mit ihnen umgehen, dann sind sie (in der Regel) auch freundlich zu ‘nichtnormalen’ Menschen.
Mir haben sie jedenfalls geholfen. Ich zähle auch auf sie, wenn ich mit ‘nen dicken Bandagenfuß aus der Klinik komme. Welcher Teufel hat mich damals geritten, den Termin mitten in den Sommer hinein zu legen? Okay, da muss ich durch. Wird halt ein Bein nicht braun!
Wird es sowieso nicht. Wenn es nämlich so affenheiß ist, dann gehe ich nicht raus. Sogar noch nicht mal auf meinen schönen Deckchair …
Jetzt werde ich duschen! Ich wünsch euch herrliche Tage!
geschrieben von piri am 13. Juli 2010
lies
Noch immer habe ich den PC nicht angeschmissen. Blogge mit dem Handy über WiFi. Mir ist warm. Die deutschen Fußballer haben gezaubert. Die Klingonen gewittern nicht. Durst habe ich nach einem grünen Veltliner (ob es den in Deutschland auch wohl gibt und ob er auch so gut mundet, wie in Kärnten?). Schwanger komme ich mir vor. Verfressen! Mehlspeisensatt. Forellengeladen. Holundersaftgetränkt. Bergsehnsuchtsvoll.
… und richtig urlaubserinnerungsfroh!
geschrieben von piri am 3. Juli 2010
lies
Momentan ein Hauptthema; es geht allen Menschen und Tieren auf den Keks. Gefühlte 2°C am 20.Mai — das ist doch unterirdisch. Die Sonne scheint auch nur über den grauen Regenwolken und das einzige das im Garten gut wächst, ist das Unkraut. Mir reicht’s!
Den Allergikern sollte das Wetter recht sein — mir nicht.Meine Nase ist verstopft, die Augen tränen, pfeifen tu ich, wie ‘ne Eisenbahn im kalten Lokschuppen und obendrein schlägt das össelige Wetter aufs Gemüt. Ich kann ja einiges schön reden und so manchem etwas Gutes abgewinnen, aber was zuviel ist ist zu viel. Nee, erst der lange kalte Winter und nun der Frühling im Mai, der nicht stattfindet ☂☂☂ Ich will Sonne!
geschrieben von piri am 20. Mai 2010
lies
… gefühlte 0°C und die Regenwürmer kriechen!
Wenn es denn nur die Regenwürmer wären. Nein, auch die Nacktschnecken kriechen und fressen mir sämtliche Setzlinge ab. Heute allerdings, haben sie ein gefundenes Fressen entdeckt, das jede, noch so frische Pflanze auf den hintersten Rank der Popularitätsskala der besten Nahrung für Schleimtiere bringt — Erbrochenes (sehr nahrhaft, da hochkalorisch). So kann ich dem Dauerregen doch noch etwas abgewinnen, brauche ich doch nicht mit Schlauch und Besen die Misere wegputzen. — Das macht für mich der Mairegen!
Die Eisheiligen sind dieses Jahr ein bisschen früh, oder sind sie es gar noch nicht. Pankratius, Servatius, Bonifazius und die kalte Sophie können mich mal gerne haben, ich will Sonne und draußen sitzen; nicht drinnen frieren.
…und zum allen Überfluss habe ich bis August keinen Zivi mehr, das nur mal kurz am Rande erwähnt.
geschrieben von piri am 7. Mai 2010
lies
Ich lasse mir den Pelz bräunen und bin dann mal weg!
geschrieben von piri am 25. April 2010
lies
aufgewacht
in der Nacht
nachgedacht
leis gelacht
und ganz sacht
Augen wieder
zugemacht
noch ganz lang wach
nachgedacht
Petra Ulbrich
Heute Nacht konnte ich nicht schlafen, habe immer und immer wieder gehofft nun endlich schlummern zu dürfen. Sind es die Wechseljahre, die mich so plagen oder was? Schweißausbrüche habe ich keine, eher friere ich erbärmlich und wenn ich mir eine weitere Decke hole, ist mir diese zu warm und viel zu schwer.
Schwer liegen auch die Wolken und drücken den Himmel runter, von der gestrigen Sonne ist keine Spur mehr zu sehen. Gut, so hole ich mir den Frühling ins Haus …
geschrieben von piri am 31. März 2010
lies