Gedankenchaos

Nachmittagspause

Das Töchting und der Kerle sind zufrieden.

Bevor das eingetroffen ist, gab es allerdings leichten Stress, denn Wiebke wollte unbedingt ein Roboter-Memory – das es natürlich nirgends gibt und der Kerle musste zwingend jeden (na ja fast jeden) Menschen ansprechen. „Wie heißt du? Wo kommst du her? Machst du auch Urlaub? Schön ist es hier, nicht wahr?“ So viele Menschen lerne ich nicht in einer Woche kennen, wie er in zwei Stunden! Das Töchting strahlt jeden an, nachdem sie einen kleinen Spielzeugroboter entdeckt und gekauft hat – ihr wunderschönstes Prinzessinnenlächeln. Meine Füße sind platt und die wunderbare Helferin hat sich auch etwas zurückgezogen.  

Behinderung, Familie, Junioren

wir machen erst mal Zukunft, egal wie klein die Chancen sind

Warum klein denken, wenn Schwarzwald geht?

Zwei erwachsene Junioren mit Behinderung, ihre Mutter, eine wunderbare tolle Helferin, drei Tage Auszeit – und eine Hängebrücke, die wir selbstverständlich mit den Rollstühlen erobern. Drei Tage raus aus dem Alltag, rein in die Natur – frische Luft, schöne Aussichten und vermutlich mit der einen oder anderen Diskussion, welcher Weg wirklich rollstuhltauglich ist. Wir finden es heraus – wahrscheinlich mit diversen Umwegen, aber immer mit Humor. Barrieren werden eingeplant, umfahren oder gemeinsam gelöst. Ohne großes Drama, aber mit viel Lust auf Schwarzwald, Abenteuer, gutes Essen und ein bisschen Chaos inklusive.
Wir fahren los, weil wir das Leben genießen wollen. Ganz einfach!