Kuddelmuddel

am See

am See

Seele baumeln lassen, einen Schritt vor den anderen setzen und den Sommertag genießen.

Alltag, Gedankenchaos

ein Schatten meiner selbst

Schatten einer Glaseule

Manche Menschen wissen sehr genau wie sie mich treffen können, andere treffen unverhofft und nicht minder heftig. Eigentlich war ich der Meinung, ich könnte darüber stehen, aber dem ist nicht so. Es kommt ein Satz, ein Wort, ein Seitenhieb, manchmal reicht sogar ein Blick und ich bin ein Schatten meiner selbst. Ein Mensch tut mir weh und für eine ganze Weile liegt mein mühsam aufgebautes Selbstwertgefühl in Scherben. – Gut gemacht, Ziel erreicht! – Aber was hat der oder die Peinigerin davon? Hilft es ihr? Baut es ihr Selbstwertgefühl auf? Ich möchte diese Menschen bitten, mich zu ignorieren; sucht euch andere Opfer. Oder besser noch zieht erst einmal den Stachel aus eurem eigenen Auge.

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Heute Morgen habe ich um einiges länger gebraucht mein Bauchweh zu beruhigen. Statt zehn Zentimeter über der Erde schwebe ich nun nur noch fünf. Das macht’s nicht besser – aber ich falle nicht so tief!

Behinderung, Gedankenchaos

viel Schokolade

Schokolade

Viel zu viel und hilft auch nicht gegen zehn-Zentimeter-über-dem-Boden-schweben, schon gar nicht gegen undefinierbaren Bammel. Schmeckt gut. Dunkle Schokolade in heißen Kaffee getunkt, dazu ein Tomatenbrot ist einfach geil.

Viel Schokolade weckt auch Erinnerungen an Kindertage, als gute Schokolade Mangelware war. Nur die Tante Kleinsorge hatte immer welche. Sie forderte aber auch, dass man dann mindestens eine lange Weile bei ihr sitzen und ihren Zigarettendunst, die ollen Lieder und ihr immergleiches Gerede ertragen musste.

Schokolade ist meine Nervennahrung  – ersetzt dennoch keinen Gesprächspartner. Ein großes Manko pflegender Angehöriger.